Rainer Maria Woelki
Kardinal Woelki
Der Kölner Erzbischof hat sich vor Gericht gegen "Bild" durchgesetzt. Das Blatt darf nicht mehr behaupten, der Kardinal habe bereits vor der Beförderung eines umstrittenen Priesters Kenntnis von Akten mit Warnungen vor dem Mann gehabt.
Edward Snowden und die 140 Zeichen. Springer kauft ein, klagt und wird verklagt. Die Werbung der Zukunft muss anders aussehen. Pegida-Anhänger prügeln nicht länger nur verbal auf die "Lügenpresse" ein. Warum fährt Tom Buhrow so ein dickes Auto?
Ausgabe der "BILD"-Zeitung in Halle, Sachsen-Anhalt, vom 13.06.2012. Vor 60 Jahren, am 24. Juni 1952, erschien die erste Ausgabe der "Bild"-Zeitung. "Bild" ist die meistgelesene Zeitung Deutschlands. 2,67 Millionen Exemplare verkauft die Zeitung täglich, vor 30 Jahren waren es noch mehr als doppelt so viele. Doch auch in ihrem 60. Jahr spaltet die Boulevardzeitung die Nation. Verleger Axel Springer hatte "Bild" 1952 nach dem Vorbild englischer Boulevardzeitungen gestaltet. Es sollte eine "unernste, antikonventionelle Zeitung" sein. Je mehr der Verleger sich politisierte, desto mehr politisierte sich auch "Bild". Bereits 1957 nutzte Springer die Boulevardzeitung für eine publizistische Kampagne gegen die Lagerung von Atomwaffen in der Bundesrepublik. Als Ulbricht im August 1961 den Bau der Mauer begann, titelte "Bild": "Der Westen tut NICHTS!" Die Schlagzeile war umrahmt von Stacheldraht. Seit Mitte der 50er Jahre war Springer die deutsche Wiedervereinigung zur Herzensangelegenheit geworden. Die DDR, sagte er unter Berufung auf den früheren Berliner Bürgermeister Willy Brandt (SPD), sei "weder deutsch noch demokratisch noch eine Republik". In "Bild" wurde daher das Kürzel DDR bis 1989 konsequent in Anführungszeichen gesetzt.
"Bild" ist die meistgelesene Zeitung Deutschlands. 2,67 Millionen Exemplare verkauft die Zeitung täglich, vor 30 Jahren waren es noch mehr als doppelt so viele. Doch auch in ihrem 60. Jahr spaltet die Boulevardzeitung die Nation.
RSS - Springer abonnieren