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Pegida

Pegida steht für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Eine Bewegung, die 2014 im Osten Deutschlands entstand. Seitdem marschierten in mehreren deutschen Städten Nachahmer (z.B. in Köln "Kögida"). Vornehmlich marschieren sie an Montagen. In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ist die Bewegung am stärksten ausgeprägt.
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"Wer geht zu Pegida?" Diese Frage stellten sich die Mitarbeiter eines Lehrstuhls für Politische Theorie in Dresden. Sie konnten 400 Menschen befragen und fanden heraus, wie er angeblich ist, der "typische 'Pegida'-Anhänger".
Dresden bei Nacht
Während des Demonstratinsverbots sind Dresdens Straßen wie ausgestorben. Trotzdem kamen ein paar Demonstranten. Sie beschimpften unsere Volontärin Nora Frerichmann mit den Worten "Hau ab" und "Lügenpresse".
Kommentar
Durch eine Untersuchung wurde versucht herauszufinden, wer die Menschen sind, die bei "Pegida" mitmarschieren. Unser Redakteur Frank Muchlinsky hält diese Untersuchung für fragwürdig, denn leider steckt in jedem Menschen ein "Pegida"-Anteil.
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Als evangelisch.de-Redaktion haben wir uns mit dem Videoclip #nichtinmeinemnamen zu "Pegida" positioniert. Das hat die Frage aufgeworfen: Wie stellen sich die Landeskirchen zu "Pegida"? Spricht man mit Sympathisanten oder gar den Anführern?
Nicht in meinem Namen
Mit unserem Video haben wir bei evangelisch.de den Hashtag #nichtinmeinemnamen eingesetzt, um klar Stellung gegen "Pegida" zu beziehen. Die Aktion hat weiter Wellen geschlagen und tut es immer noch. Einiges davon haben wir hier zusammengestellt.
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