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Kindersterblichkeit
Zwei Mal im Jahr beerdigt Pfarrerin Elke Rathert Kinder, die als Fehl- oder Totgeburten zur Welt kamen - sogenannte Sternenkinder. Familien ernten oft Unverständnis für den Schmerz ihrer frühen Verluste, sagt sie. Am Sonntag soll der verstorbenen Kinder gedacht werden.
Das Kindergrabmal erinnert an tot- und fehlgeborene Kinder aus den beiden Hanauer Krankenhäusern. Stadt, Kliniken und Seelsorger arbeiten eng zusammen, um Eltern in dieser schweren Situation zu begleiten.
Seit August 1999 werden alle fehlgeborenen Kinder aus dem Klinikum Hanau auf dem Hauptfriedhof beigesetzt. Unter die Bestattungspflicht fallen sie erst, wenn sie mindestens 500 Gramm wiegen.
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