Ein Staatsvertrag zwischen Bund und Ländern könne einheitliche Standards bei Schulabschlüssen und Lehrerausbildung regeln. Ähnlich wie im Wissenschaftsrat solle es auch in einem künftigen Nationalen Bildungsrat einen Zwang zur Einigung geben, sagte die Ministerpräsidentin. "Dann macht niemand mehr Bildungspolitik nur für sein eigenes Bundesland."
Kramp-Karrenbauer unterstrich, dass Bildungspolitik weiter eine wichtige Aufgabe der Länder ist. "Wir haben derzeit durchaus einen konstruktiven Wettbewerb", sagte sie. Es gebe keinen Beweis, dass ein zentrales Bildungssystem bessere Ergebnisse bringe. Dennoch müssten die Länder besser zusammenarbeiten, unter anderem beim Thema Mobilität, Lehrerausbildung und deren Praxisvorbereitung.