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Wie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Dienstag in Darmstadt weiter mitteilte, ist es ein Kooperationsprojekt von EKHN, Goethe-Universität Frankfurt und Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Die Kirche habe die Einrichtung des Masterstudiengangs finanziell gefördert, hieß es. Sie suche nach theologisch interessierten Menschen und möchte ihnen den Quereinstieg in den Pfarrberuf ermöglichen: "Wir machen gute Erfahrungen mit den Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern. Sie bringen ihre beruflichen Erfahrungen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen mit ins Theologiestudium und Vikariat. Damit bereichern sie unsere Kirche und den Pfarrdienst", erläuterte die EKHN-Referentin für Theologische Ausbildung, Rebecca Müller.
Weiterbildungsstudiengänge für einen Master in Evangelischer Theologie gibt es bereits seit 2007 in Marburg und seit 2013 in Heidelberg. Das Marburger Modell sieht für die Dauer von drei Jahren 100 Präsenztage vor, gegliedert in Blockwochen und Wochenenden. In Heidelberg ist das Studium in Teilzeit oder Vollzeit als Präsenzstudium integriert in den normalen Studiengang.
Bewerbungen für das kommende Wintersemester können bis zum bis 31. Juli an Dr. Michael Rydryck gerichtet werden. Er ist Koordinator und Studienberater für den Studiengang "Evangelisch-Theologische Studien". Das Eignungsfeststellungsverfahren ist vorbehaltlich der Corona-Bestimmungen für den 5. September geplant. Die notwendigen Unterlagen und weiterführende Informationen, einschließlich der Zulassungsvoraussetzungen, sind zusammengestellt unter: www.mainmaster.de