funk/Kristina Schäfer
Florian Hager und Sophie Burkhardt wollen Rundfunk für die Jugend interessant machen
Die Jury unter dem Vorsitz von Kirchenpräsident Volker Jung würdigt mit diesem Preis Sophie Burkhardts und Florian Hagers Leistung für die Konzeption und den Aufbau des gemeinsamen Content-Netzwerkes. Die beiden Programmgeschäftsführer hätten beherzt die Chance ergriffen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf neue Weise für die Jugend anschlussfähig zu machen. funk habe sich der Digitalisierung konsequent gestellt und es geschafft, prominent auf allen relevanten Onlineplattformen vertreten zu sein.
Mit Geschick und Überzeugungskraft hätten Sophie Burkhardt und Florian Hager gemeinsam mit ihrem Team trotz mancher Hindernisse und Widerstände die Landesrundfunkanstalten und das ZDF als gleichberechtigte Partner eingebunden. Mit ihrer Experimentierfreude und frischem Mut habe funk inzwischen über hundert neue und sehenswerte Formate hervorgebracht. Damit leiste das junge Angebot von ARD und ZDF einen herausragenden Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs und trage zur Zukunftsfähigkeit und Plausibilität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks überzeugend bei.
Der Robert Geisendörfer Preis wird seit 1983 alljährlich im Gedenken an den christlichen Publizisten Robert Geisendörfer (1910–1976) verliehen. Ausgezeichnet werden Hörfunk- und Fernsehsendungen aus allen Programmsparten, die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Mit dem Sonderpreis wird darüber hinaus eine exemplarische publizistische oder künstlerische Leistung gewürdigt.
Die feierliche Verleihung des Medienpreises der Evangelischen Kirche findet am 26. September in Zusammenarbeit mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) in Berlin statt. Die Laudatio hält Yvette Gerner, designierte Intendantin von Radio Bremen. Die Gewinner der weiteren Preise werden am Tag der Verleihung bekanntgegeben.