DRK fordert: Lasst Helfer jetzt nach Ost-Ghouta
Das Deutsche Rote Kreuz hat die Streitkräfte im syrischen Ost-Ghouta aufgefordert, Hilfsorganisationen sofort den Zugang zu den eingeschlossenen Menschen zu ermöglichen.
Es sei wenig hilfreich, wochenlang über einen Waffenstillstand zu verhandeln und währenddessen die Betroffenen alleinzulassen, sagte der Leiter des Teams Internationale Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz, Christof Johnen, der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" (Samstag). Ein Waffenstillstand wäre wichtig, aber "wir müssen jetzt sofort zu den Verletzten. Viele weitere Menschen werden sterben, wenn wir nicht schnell Hilfe leisten können."
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"Die Welt sieht zu, wie die Menschen sterben. Man hält sie für Terroristen." Der Mann aus Syrien ist mit seiner Ansicht nicht allein. Das zeigt eine Straßenumfrage von "Amal, Berlin!", die aufrüttelt.
Der syrische Künstler Khaled Barakeh will nicht, dass wir uns an die Bilder des Schreckens gewöhnen.