So trotzten Pfarrer*innen der DDR
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© imago images/tagesspiegel/Kitty Kleist-Heinrich Almuth BergerDie Pfarrerin arbeitete ab 1987 im Arbeitskreis "Absage an Praxis und Prinzip der Abgrenzung", aus dem im Herbst 1989 die "Bürgerbewegung Demokratie Jetzt" wurde, eine der einflussreichsten Bürgerbewegungen in der DDR. Ihr damaliges Ziel: die DDR friedlich und demokratisch umzugestalten. Almuth Berger wurde nach dem Fall der Mauer die erste Ausländerbeauftragte der DDR, später dann die des Landes Brandenburg. Sie kämpfte stets für mehr Weltoffenheit. Ein Brandenburger Politiker soll sie mal als "Nervensäge" bezeichnet haben. Das habe sie als Ehrentitel empfunden, "weil ich in der Tat manchmal nerven und um Dinge kämpfen musste", sagte sie Deutschlandfunk Kultur. Ihre Strategie, sich mit Rückschlägen nicht einfach abzufinden, habe sich in ihrem Leben immer wieder bewährt. Ihr großes Ziel ist die Wahrung der Menschenwürde. Almuth Berger hat drei Töchter und lebt in Berlin.
Friedlicher Widerstand
Galerie
So trotzten Pfarrer*innen der DDR
Während der friedlichen Revolution im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Diese neun Pfarrer*innen waren dabei. Und sie hatten schon lange zuvor gegen die DDR protestiert. Ein Widerstand, der Neues schuf.
Diese inzwischen aktualisierte Bildergalerie war bereits am 9. September 2019 erschienen.