Die steinerne Zeitzeugin: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
© Archivio GBB / CONTRASTO/laif/Archivio GBB / CONTRASTO/laifUmstrittener Bau zu Ehren des GroßvatersKaiser Wilhelm II. (1859-1941) veranlasste den Bau der Ursprungskirche in Gedenken an seinen gleichnamigen Großvater im Jahr 1891. Architekt der ersten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, die am
1. September 1895 eingeweiht wurde, war Franz Schwechten, der auch für die Entwürfe des Anhalter Bahnhofes verantwortlich ist. Doch schon während der Bauzeit war die Kirche nicht unumstritten. Die Hohenzollern wollten einen architektonischen "Fingerzeig" auf dem ansonsten eher bürgerlich orinetierten Kurfürstendamm hinterlassen. Kritiker spotteten deshalb, die Kirche sei das "Taufhaus des Westens". Schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde eine heftige öffentliche Diskussion darüber geführt, ob man die Kirche als Verkehrshindernis nicht einfach abreißen sollte.
Galerie
Die steinerne Zeitzeugin: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Die Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Den Weltkriegen hat sie standgehalten, wenn auch der Zweite ihr Gesicht für immer verändert hat: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin zählt zu den bekanntesten Denkmalen Deutschlands. Sie ist ein Symbol und Zeitzeugin deutscher Geschichte.
Diese Galerie erschien erstmals am 20.12.2016 auf evangelisch.de